Restaurierung von porösem Tuffstein, besonders im Bereich des Turms, wie hier hinter dem Zifferblatt der Turmuhr. Da der Tuffstein ein sehr weicher Stein ist, der zum Teil aus vulkanischer Asche besteht, wäscht er sich zum Teil im Lauf der Jahre aus. In der Klosterkirche wurde daher beständiger Kunsttuffstein als Austauschmaterial eingesetzt.

Darüber hinaus wurden die Dachanschlüsse erneuert und an der Südseite der Kirche sind romanische Säulen nachgemalt worden.

SaeulenKlosterkirche

Durch eingesetzte Eisenstäbe, die verrostet waren, wurde der Stein aufgesprengt und das Fenster drohte abzubrechen. Da Maßwerk aus Sandsteinmusste erneuert werden und ist jetzt wieder in gutem Zustand.

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Sie war eine besondere Überraschung bei der Restaurierung der Stützmauern an der Ostseite der Kirche. Sie war hier über Jahrhunderte versteckt Als Beigabe fanden sich romanische Ornamente und farbliche Verzierungen. Da die Säule an dieser Stelle nicht offen erhalten werden konnte, ist sie nach einer genauen kunsthistorischen Dokumentation wieder verschlossen worden und bleibt so für die Nachwelt erhalten.

freigelegteSaeulenKlosterkirche

Es war vermutlich über viele Jahrhunderte verschlossen. Im ersten Bauabschnitt konnte es wieder geöffnet werden. Beim Öffnen traten in der Fensterleibung schöne Verzierungen in kräftiger roter Farbe ans Tageslicht, die vermutlich früher alle Fenster im Kircheninneren schmückten.